Wie man bei Usher und Rihanna sehen kann, führt viel Geld nicht zwingend zu guter Musik und bei den Videospielen ist das genau so. Musik und Games lassen sich auch in weiteren Aspekten perfekt vergleichen. So entwickelt sich die Games heutzutage genau so, wie die Musik vor ein paar Jahrzehnten.
Die Zeiten von Vivaldi und Bach sind schon lange vorbei, nicht nur in der Musik, sondern auch bei den Games. Denn etwas, was die absolute Mehrheit fesselt und alles andere verdrängt, wie zum Beispiel Pokémon in den Neunzigern, gibt es nicht mehr. Während man mit grossen Egoshootern wie Call Of Duty und Battlefield noch der alten Strategie der grossen Fische folgt, treten immer mehr Spiele auf, die man in der Musikwelt mit der typischen 3fach Musik vergleichen könnte. Spiele, die man für 1 Franken herunterladen kann und trotzdem eine Woche lang daran Spass hat. Games von kleinen Entwicklerstudios von jungen Leuten, für junge Leute.
Die Ära der kleineren Indie-Games hat begonnen, Angry Birds und Cut The Rope heisst die Devise. Werden die grossen Games aber verschwinden? Nein, genau so wenig wie Eminem und Lady Gaga. Darum schauen wir heute in der Spielgruppe zwei Games an, die verschiedener nicht sein könnten. Auf der Seite der Indie Games kämpft Jurney mit einer wahnsinnig stimmungsvollen und ruhigen Reise durch die Wüste. Auf der Seite der grossen Fische kämpft Mass Effect 3, eines der actionreichsten Sci-Fi Rollenspielen.