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Clean up for Human Rights Abschlusskonzert im La Fourmi

3FACH schreibt am 02.10.2009    Teilen
Radio 3FACH präsentiert:
Clean up for Human Rights mit Abschlusskonzert
17. Oktober im La Fourmi
 
Karawane
Vom 12. bis 18. Oktober findet eine internationale Jugendaktionswoche statt. Mit einer Karawane durch die ganze Schweiz wollen junge AktivistInnen von Amnesty International (AI) darauf aufmerksam machen, wie Shell und weiteren Erdölfirmen in Niger die Umwelt zerstören und die Rechte der Bevölkerung missachten. Das Nigerdelta ist ein Beispiel dafür, wie eine Regierung keinerlei Verantwortung für die Bevölkerung übernimmt und multinationale Konzerne kaum Rechenschaft darüber ablegen müssen, welche Auswirkungen ihre Geschäfte auf die Menschenrechte haben
 
Abschlusskonzert
Höhepunkt der Karawane ist am Samstag 17. Oktober ein Konzert in Luzern unter dem Motto «Music for Dignity» sein. Der Event wird organisiert von der Jugendgruppe Luzern/ Obwalden und findet im Théatre La Fourmi statt.
Die Türen werden um 19 Uhr geöffnet. Um 20 Uhr halten Amnesty Jugendliche sowie Celestine Akpobari (Aktivist aus Nigeria, siehe Abschnitt «Der Aktivist aus Nigeria») Schlussreden. Weitere Höhepunkte des Abends werden die zwei Konzerte sein, welche um ca. 21h beginnen. Als Acts konnten «Dixkson» sowie «The roaring Twenties» gewonnen werden. Dixkson ist in der Hauptstadt von Ghana aufgewachsen. Bereits in jungen Jahren hat er sich der Musik verschrieben. Mit zwölf Jahren baute er sich seinen eigenen Bass, da kein Geld vorhanden war einen zu kaufen. Zur gleichen Zeit wurde er Mitglied einer Band und zusammen tourten sie durch Afrika. Ein bisschen später verschlug es Dixkson nach Deutschland, wo er mit der Gruppe Bibia auftrat. Nochmals ein paar Jahre später kam er in die Schweiz nach Luzern, um an seinem ersten Solo- Album zu arbeiten. Dixksons Musik, reduziert auf Akkustikgitarre und Gesang, beschreibt immer wieder die missliche Lage in Afrika im speziellen in seiner Heimatstadt, wobei gleichzeitig auch die schönen Seiten des Lebens gepriesen werden.
The Roaring Twenties hat sich anfangs 2005 gegründet und sich seither musikalisch wie auch personell weiterentwickelt. Heute zählt die Band neun Mitglieder, die sich entweder schon seit Ewigkeiten kennen oder nach strengen Kriterien rekrutiert wurden. Musikalisch orientiert sich die Band an der Jamaikanischen Musik der 60er Jahre, sprich Ska, Rock Steady und Reggae. Zwar wird Authenzität gross geschrieben, trotzdem oder gerade deswegen lässt sich die Band auch von anderen Stielrichtungen wie Soul gerne inspirieren. Nach diversen Demoaufnahmen und Konzerten in der ganzen Schweiz versuchen die Roaring Twenties ab kommenden Winter ihr Glück auch in Deutschland.
Nach den Konzerten legen DJ Selecta Iray und DJ Meth zur Afterparty los. Bei ihrem Raggae-Ragga/-Dancehall-Sound werden sie dem Publikum mächtig einheizen und die Party bis in die frühen Morgenstunden begleiten.
 
weitere Infos unter:  www.amnesty.ch/youth
 

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