Clean up for Human Rights Abschlusskonzert im La Fourmi
Radio 3FACH präsentiert:
Clean up for Human Rights mit Abschlusskonzert
17. Oktober im La Fourmi
Karawane
Vom 12. bis 18. Oktober findet eine internationale
Jugendaktionswoche statt. Mit einer Karawane durch die ganze Schweiz wollen junge
AktivistInnen von Amnesty International (AI) darauf aufmerksam machen, wie
Shell und weiteren Erdölfirmen in Niger die Umwelt zerstören und die Rechte der
Bevölkerung missachten. Das Nigerdelta ist ein Beispiel dafür, wie eine
Regierung keinerlei Verantwortung für die Bevölkerung übernimmt und
multinationale Konzerne kaum Rechenschaft darüber ablegen müssen, welche Auswirkungen
ihre Geschäfte auf die Menschenrechte haben
Abschlusskonzert
Höhepunkt der Karawane ist am Samstag 17. Oktober ein
Konzert in Luzern unter dem Motto «Music for Dignity» sein. Der Event wird
organisiert von der Jugendgruppe Luzern/ Obwalden und findet im Théatre La
Fourmi statt.
Die Türen werden um 19 Uhr geöffnet. Um 20 Uhr halten
Amnesty Jugendliche sowie Celestine Akpobari (Aktivist aus Nigeria, siehe
Abschnitt «Der Aktivist aus Nigeria») Schlussreden. Weitere Höhepunkte des
Abends werden die zwei Konzerte sein, welche um ca. 21h beginnen. Als Acts
konnten «Dixkson» sowie «The roaring Twenties» gewonnen werden. Dixkson ist in der Hauptstadt von Ghana aufgewachsen. Bereits in jungen Jahren hat er sich der Musik verschrieben. Mit zwölf Jahren baute er sich seinen eigenen
Bass, da kein Geld vorhanden war einen zu kaufen.
Zur gleichen Zeit wurde er Mitglied einer Band und zusammen tourten sie durch
Afrika. Ein bisschen später
verschlug es Dixkson nach Deutschland, wo er mit der Gruppe Bibia auftrat. Nochmals ein paar Jahre später kam er in die
Schweiz nach Luzern, um an seinem ersten Solo- Album zu arbeiten. Dixksons Musik, reduziert auf Akkustikgitarre und
Gesang, beschreibt immer wieder die missliche Lage in Afrika im speziellen in
seiner Heimatstadt, wobei gleichzeitig auch die schönen Seiten des Lebens
gepriesen werden.
The Roaring Twenties hat sich anfangs
2005 gegründet und sich seither musikalisch wie auch personell weiterentwickelt. Heute zählt die Band neun Mitglieder, die sich
entweder schon seit Ewigkeiten kennen oder nach strengen Kriterien rekrutiert
wurden. Musikalisch orientiert sich
die Band an der Jamaikanischen Musik der 60er Jahre, sprich Ska, Rock Steady
und Reggae. Zwar wird Authenzität
gross geschrieben, trotzdem oder gerade deswegen lässt sich die Band auch von
anderen Stielrichtungen wie Soul gerne inspirieren.
Nach diversen Demoaufnahmen und Konzerten in der ganzen Schweiz versuchen die
Roaring Twenties ab kommenden Winter ihr Glück auch in Deutschland.
Nach den Konzerten legen DJ Selecta Iray und DJ Meth zur
Afterparty los. Bei ihrem Raggae-Ragga/-Dancehall-Sound
werden sie dem Publikum mächtig einheizen und die Party bis in die frühen Morgenstunden
begleiten.
weitere Infos unter:
www.amnesty.ch/youth


